“Hier kennt jeder jeden. Das hat den Vorteil, dass man ein fester Teil eines großen Teams ist und lernt, schnell Verantwortung für sich und andere zu übernehmen.”

Anke Piepenbrink, technische Vertriebsmitarbeiterin

KARRIEREN

Ihre Karriere überlassen wir nicht dem Zufall, denn Ihre Entwicklung liegt uns am Herzen. Deshalb haben wir Karrierepfade entwickelt, die ihnen als Auszubildender den Einstieg in die Berufswelt ebnen sollen beziehungsweise den Direkteinstieg erleichtern. Die Entwicklung von Fach- und Führungskräften genießt bei uns einen hohen Stellenwert, weshalb wir jedes Jahr zahlreiche Workshops, Weiterbildungen und Teambuilding-Events anbieten. Welche Berufe es bei M&N gibt, welche Tätigkeiten damit verbunden sind und welche Anforderungen für eine erfolgreiche Karriere man im jeweiligen Job erfüllen muss, haben wir hier für Sie zusammengetragen.

Mechatroniker/in ist ein anerkannter Ausbildungsberuf. Die duale Berufsausbildung (geregelt nach BBiG) im Ausbildungsbetrieb und der Berufsschule dauert 3,5 Jahre. Dieser Beruf ist eine Mischung aus der Herstellung und der Montage von Komponenten für Systeme und Anlagen (wie Roboter und Maschinen) sowie der Programmierung und Installation der dazugehörigen Software. Als Mechatroniker arbeitet man in Werkstätten und Hallen, häufig beim Kunden vor Ort, weshalb man handwerkliches Geschick mitbringen sollte. In der Umsetzung wird vor allem Wert auf Sorgfalt gelegt, weswegen man Spaß am Umgang mit Mathematik und Informatik haben sollte. Die Fähigkeiten von Mechatronikern sind in den verschiedensten Branchen gefragt, zum Beispiel im Maschinen- und Anlagenbau, der Automobilindustrie und deren Zulieferer, bei Herstellern von elektrischen Anlagen oder in der Informations-, Kommunikations- oder Medizintechnik. Wenn Sie sich für eine Ausbildung als Mechatroniker/in interessieren, sollten Sie folgende Job-Alternativen berücksichtigen: eine Ausbildung als Industriemechaniker oder Elektroniker.
Industriemechaniker/in ist ein anerkannter Ausbildungsberuf. Die Berufsausbildung (geregelt nach BBiG) dauert 3,5 Jahre und ist, im Gegensatz zu einer dualen Ausbildung in der Berufsschule und im Ausbildungsbetrieb, auch als reine schulische Ausbildung möglich. Die Tätigkeit von Industriemechanikern/innen beinhaltet die Herstellung von Baugruppen und Komponenten für Maschinen und Produktionsanlagen. Außerdem prüfen und kontrollieren sie den Fertigungsprozess und kümmern sich um Reparaturen und Wartungen. Industriemechaniker/innen findet man in fast allen Branchen, zum Beispiel im Maschinen- und Anlagenbau, in der Elektroindustrie oder der Automobilbranche sowie in der verarbeitenden Industrie.
Wenn Sie sich für eine Ausbildung als Industriemechaniker/in interessieren, sollten Sie folgende Job-Alternativen berücksichtigen: eine Ausbildung als Mechatroniker oder Elektroniker.
Den Beruf des Schlossers gibt es heute nicht mehr. Seit 1989 wurden die Tätigkeiten der Schlosser und der Schmiede innerhalb des Berufsbildes der Metallbauer und Industriemechaniker zusammengefasst. Informationen zu deren Aufgaben können Sie den jeweiligen Jobbeschreibungen entnehmen.
Metallbauer/in ist ein anerkannter Ausbildungsberuf (geregelt nach HwO) mit verschiedenen Fachrichtungen wie Konstruktionstechnik, Metallgestaltung oder Nutzfahrzeugbau. Die Dauer dieser dualen Ausbildung im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule beträgt 3,5 Jahre. Metallbauer/innen sind Fachleute, die sich auf die Herstellung, dem Umbau und die Instandhaltung von Konstruktionen und Komponenten aus Metall spezialisiert haben. Je nach Qualifizierung fallen auch die Planung und Konstruktion dieser Bauteile in ihren Aufgabenbereich, weshalb das Aufgabengebiet sehr breit gefächert ist. Die Ergebnisse dieser Konstruktionen begegnen uns im Alltag in Form von Türen, Fassaden, Treppen, Bühnen, Abdeckungen und viel mehr. Metallbauer/innen findet man vor allem in Handwerksbetrieben, in denen Metall verarbeitet wird sowie in der metallverarbeitenden Industrie.
Wenn Sie sich für eine Ausbildung als Metallbauer/in bzw. Industriemechaniker/in interessieren, sollten Sie folgende Job-Alternativen berücksichtigen: eine Ausbildung als Mechatroniker oder Elektroniker.
Energieelektroniker/in ist ein anerkannter Ausbildungsberuf mit verschiedenen Fachrichtungen wie Betriebstechnik, Automatisierungstechnik, Energie- und Gebäudetechnik oder Informations- und Telekommunikationstechnik. Die duale Berufsausbildung (geregelt nach HwO oder BBiG) im Ausbildungsbetrieb und der Berufsschule wird im Handwerk oder der Industrie angeboten und dauert 3,5 Jahre. Elektroniker/innen für Betriebstechnik sorgen für die Installation und Montage mechanischer Bauteile und elektrischer Geräte wie Produktionsanlagen, Beleuchtungseinrichtungen oder Schalt- und Steueranlagen. Sie kümmern sich auch um deren Inbetriebnahme, Wartung und Reparatur. Elektroniker/innen für Betriebstechnik arbeiten insbesondere für Hersteller industrieller Prozesssteuerungseinrichtungen, z.B. von speicherprogrammierbaren Steuerungen (SPS) oder Anlagen der Mess-, Steuer- und Regelungstechnik. Ihr Know-How ist in allen Branchen der produzierenden Industrie gefragt, wo entsprechende Produktions- und Betriebsanlagen eingesetzt werden. Das Spektrum möglicher Einsatzfelder reicht dabei von der produzierenden Industrie bis hin zu Flughäfen oder Krankenhäusern.
Wenn Sie sich für eine Ausbildung als Energieelektroniker/in Fachrichtung Betriebstechnik interessieren, sollten Sie folgende Job-Alternativen berücksichtigen: eine Ausbildung als Mechatroniker oder Elektroniker.
Den Beruf Elektriker/in gibt es heute nicht mehr. Informieren Sie sich über den neuen Beruf des Energieelektronikers in der jeweiligen Jobbeschreibung.
Maschinen- und Anlagenführer/in Fachrichtung Kabeltechnik ist ein anerkannter Ausbildungsberuf (geregelt nach BBiG). Die Dauer der Ausbildung beträgt zwei Jahre und erfolgt sowohl im auszubildenden Betrieb als auch in der Berufsschule. Maschinen- und Anlagenführer/innen arbeiten in verschiedenen Industrien, wo sie selbstständig Produktionsanlagen bedienen, prüfen und warten. Ferner beinhaltet die Ausbildung u.a. die Vermittlung von Fertigkeiten und Kenntnissen der Arbeitssicherheit, des Umweltschutzes, der betrieblichen und technischen Kommunikation und der Steuerungs- und Regelungstechnik. Maschinen- und Anlagenführer/innen der Fachrichtung Kabeltechnik arbeiten in verschiedenen Bereichen der Kabelherstellung, zum Beispiel der Aderfertigung, der Verseilerei, der Flechterei, der Mantelfertigung, der Arbeitsvorbereitung oder im Qualitätswesen bzw. Labor. Sie stellen elektrische Kabel, Leiter und Leitungen aller Art und für alle Einsatzbereiche her. Hauptsächlich arbeiten Maschinen- und Anlagenführer der Fachrichtung Kabeltechnik in Betrieben, die unter anderem Elektrokabel, -leitungen oder -drähte für Motoren und Fahrzeuge herstellen. Darüber hinaus sind sie bei Herstellern von Drahtwaren tätig.
Wenn Sie sich für eine Ausbildung als Maschinen- und Anlagenführer/in Fachrichtung Kabeltechnik interessieren, sollten Sie folgende Job-Alternativen berücksichtigen: eine Ausbildung als Mechatroniker oder Elektroniker.
Den Beruf Kabeljungwerker/in gibt es heute nicht mehr. Informieren Sie sich über das neue Berufsbild des/der Maschinen- und Anlagenführers/in Fachrichtung Kabeltechnik.
Produkttechniker/innen planen, entwerfen und bauen Prüfgeräte und – Systeme und programmieren deren Steuerung. Sie werten Testergebnisse aus verschiedenen Messungen aus, pflegen Datenblätter und Stammdaten und führen Machbarkeitsanalysen durch. Folglich bringen sie Fachwissen aus den Bereichen Elektronik und Mechanik mit und arbeiten fachbereichsübergreifend. Somit unterstützen das Produktmanagement und den technischen Kundensupport. Methodisch sauberes Arbeiten ist in diesem Job unabdingbar und gute Englischkenntnisse werden immer wichtiger.
Industriekaufmann/-frau ist ein anerkannter Ausbildungsberuf (geregelt nach BBiG). Die Ausbildung dauert in der Regel drei, in Einzelfällen zwei bis 2,5 Jahre und wird sowohl in der Industrie als auch als rein schulische Ausbildung angeboten. Industriekaufleute findet man in nahezu allen Branchen und in Unternehmen aller Größen. Da die Ausbildung ohne Spezialisierung erfolgt, werden sie in allen betriebswirtschaftlich-kaufmännischen Bereichen eingesetzt. Darunter fallen Kundenbetreuung und Vertrieb, Materialwirtschaft, Einkauf, Marketing, Personalwesen und Finanz- und Rechnungswesen. Der Erwerb einer Zusatzqualifikation Internationales Wirtschaftsmanagement mit Fremdsprachen ist möglich. Da Industriekaufleute im Büro arbeiten, sollten sie Spaß am Arbeiten mit dem Computer (z.B. Microsoft Office) haben sowie höflich und freundlich auf Kunden zugehen können. Das Weiterbildungsangebot für Industriekaufleute ist vielfältig. So können sie sich als Ausbilder, Fachkaufmann, Fach- oder Betriebswirt oder geprüfter Bilanzbuchhalter weiterbilden lassen.
Mitarbeiter im Vertrieb haben in der Regel eine kaufmännische Ausbildung, z.B. als Industriekaufmann/-frau, abgeschlossen und kümmern sich um den Absatz der Waren. Dies beinhaltet neben der Vermarktung und Verteilung (Logistik) die Koordination des Außendienstes und Direktvertriebes sowie die Pflege von Geschäftsbeziehungen zu Kunden und Lieferanten. Das Key-Account-Management bezeichnet eine besondere Form des Kundenmanagements und meint die Betreuung von Schlüssel- oder Hauptkunden. Dieser Beruf ist vor allem durch die intensive Beratungskomponente gekennzeichnet. Dem Kunden sollen nicht nur die Waren an sich verkauft werden, sondern gleichzeitig sollen deren Prozesse optimiert und Ergebnisse verbessert werden. Key-Account-Manager müssen über ein solides Fachwissen verfügen und in der Lage sein, sich individuell auf jeden Kunden einzustellen um eine langfristige Beziehung zu ihnen aufzubauen. Das erreichen sie häufig erst nach mehrjähriger Berufspraxis.
Produktmanager/innen findet man in nahezu allen Branchen und Unternehmen. Ihre Aufgabe besteht darin, ein ganz bestimmtes Produkt am Markt zu positionieren und die dazu passende Marketing-Strategie zu entwickeln. Das heißt, dass sie Markt- und Wettbewerbsanalysen durchführen, Prognosen erstellen und Innovationen in Bezug auf ihr Produkt vorantreiben um es stets gemäß den Kundenwünschen weiterzuentwickeln. Folglich sind Produktmanager/innen für den Erfolg ihres Produkts verantwortlich. Um in diesem Beruf zu arbeiten, wird häufig ein Studium vorausgesetzt oder eine kaufmännische Ausbildung mit entsprechender Weiterbildung. Die persönlichen Stärken von Produktmanagern, neben Vertriebskompetenz und analytischer, unternehmerischer Denkweise, sind vor allem Eigeninitiative, Kreativität, Konfliktfähigkeit und Führungskompetenzen.
In der Abteilung Einkauf wird der Bedarf an Gütern und Dienstleistungen, die für die Herstellung des eigenen Produkts benötigt werden, aber nicht selbst hergestellt werden können, ermittelt und beschafft. Einkäufer überwachen die Entwicklung der Materialkosten und Preise, führen Verhandlungen, suchen gezielt nach den besten Zulieferern und prüfen deren Entwicklung samt Bewertung. Darüber hinaus wirken sie bei der Gestaltung der Einkaufsstrategie mit und entwickeln Standards um Kosten zu sparen. Schließlich vergleichen sie die eingehenden Angebote und führen den Vertag mit dem Lieferanten zum Abschluss. Somit trifft der Einkauf die strategischen Entscheidungen darüber, welche Rohstoffe verarbeitet werden, wer sie liefert und zu welchen Konditionen diese Güter und Dienstleistungen am Markt beschafft werden.
Unter dem Finanzbuchhalter/ der Finanzbuchhalterin versteht man eine vier- bis zwölfmonatige Weiterbildung für Industriekaufleute. Finanzbuchhalter/innen arbeiten im betrieblichen Rechnungswesen und kümmern sich dort um Steuern und die Buchhaltung. Dazu gehört, dass alle betrieblichen Vorgänge, die in Werten ausgedrückt werden können, verbucht werden (z.B. der Wareneingang bzw. Warenausgang oder das Inventar). Ihre Aufgaben beinhalten darüber hinaus die Debitoren- und Kreditorenbuchhaltung sowie die Vorbereitung von Abschlüssen und die Mitwirkung bei Fragestellungen rund um das Finanzmanagement. Ein wichtiger Teil hierbei ist der Abschluss der Unternehmens-Bilanz, deren Gewinn- und Verlustrechnung den Unternehmenserfolg abbildet.
Im Personalmanagement befasst man sich mit allen personalrelevanten Fragestellungen wie der Planung und Bereitstellung des nötigen Personaleinsatzes, der Mitarbeiterführung und deren Weiterbildung. Das Personalwesen kümmert sich auch um die Sicherung des unternehmerischen Nachwuchses, weshalb die Ausschreibung von Ausbildungsplätzen, die Auswahl neuer Mitarbeiter und deren Betreuung hier geplant werden. Die Abteilung Personal verfolgt personalrelevante Ziele des Managements wie die Reduzierung von Fehlzeiten, der Verbesserung der Mitarbeiterzufriedenheit und Erhöhung der Produktivität der Mitarbeiter. Auch die betriebliche Fürsorgepflicht fällt in den Aufgabenbereich des Personalwesens: Arbeitsrecht, Arbeitsplatzsicherheit und betriebliche Mitbestimmung sind verpflichtend.
Das Marketing entspringt der Absatzwirtschaft und hat, wie der Vertrieb, zur Aufgabe, die Produkte zu vermarkten. In Abgrenzung zum Vertrieb kümmert sich das Marketing darüber hinaus um die marktorientierte Unternehmensführung, was nicht nur die Analyse und Befriedigung von Kundenbedürfnissen beinhaltet, sondern auch die von anderen Anspruchsgruppen. Somit besteht eine enge Verknüpfung zwischen dem Marketing und allen anderen Unternehmensbereichen wie Vertrieb, Einkauf, Personal, Produktmanagement und Qualitätssicherung. Damit diese Bereiche reibungslos und zielgerichtet koordiniert werden können, werden Marketing-Pläne entwickelt, die die organisationalen Prozesse und deren Kontrolle abbilden. Häufig werden mit Marketing auch Bereiche der Unternehmenskommunikation und Werbung assoziiert, weshalb dieser Abteilung die Gestaltung von Werbemitteln, die Organisation von Events sowie das Branding obliegen.
Der/die Umweltbeauftragte spielt eine wichtige Rolle für das nachhaltige Umweltmanagementsystem eines Unternehmens. Zertifizierte Unternehmen sind sogar dazu verpflichtet, einen Umweltmanager, der die Einhaltung vorgeschriebener Normen und Richtlinien kontrolliert sowie Maßnahmen zu deren Aufrechterhaltung entwickelt, zu bestellen. Aus diesem Grund ist er für die Durchführung interner und die Begleitung externer Audits zuständig. Der Umweltbeauftragte ist zur betrieblichen Weitbildung im Bereich Umweltmanagement berechtigt, weshalb er Schulungen der Mitarbeiter durchführt und den Betrieb über umweltrelevante Angelegenheiten informiert.
In der Kabelbranche haben Ingenieure der Verfahrenstechnik in der Regel ein abgeschlossenes Studium mit dem Schwerpunkt Kunststoffe und Kautschuk. Der Umgang mit Normen ist ihnen vertraut. Zu den Aufgaben gehören u. a. die Untersuchung von Prozessen, die Optimierung von Produktionsabläufen, die Mitwirkung bei der Produktentwicklung, Machbarkeitsprüfungen und die Übertragung in die Serienreife. Ihre Erfahrungen im firmenspezifischen Maschinenpark setzen sie umfassend ein. Sie sind die Nahtstelle zwischen den Mitarbeitern der Produktentwicklung und der Produktion und arbeiten oft auch mit Kunden und Lieferanten zusammen.